Hundedolmetscher Mehr Verständnis zwischen Mensch und Hund

Ursachen für Fehlverhalten 

Als Welpe sind sie niedlich,  verspielt und sehr temperament- voll. Wir schließen die kleinen  Vierbeiner schnell in unser Herz.  Wir toben ausgelassen mit  ihnen rum, überhäufen sie mit  Geschenken, wie zum Beispiel  Plüschtieren, Gummienten,  kleinen und großen Bällen. Wir  lassen die kleinen Racker auf  die Couch, in unser Bett und  lassen sie sich in unserem Haus geborgen fühlen. Damit können  aber bereits die ersten  Probleme entstehen.  

Hundführen heißt

Führen eines Hundes 

Start Wissenswertes Weitere Infos Warum dolmetschen? Ernährung Veröffentlichungen Galerie Trainingstermine Kontakt Impressum
zum Reicoportal
© Photo Hoffmeister 2015  
Sitz, Sitz,Sitz, ohne Wirkung? Mein Hund zieht an der Leine, was kann ich dagegen tun? Die Foren sind voll mit Hilfe Gesuchen, wie folgende Beispiele zeigen: Hilfesuchende
„Mein Labrador, 9 Monate, männlich, unkastriert, zieht furchtbar an der Leine. Obwohl wir in eine Hundeschule gehen und er sonst recht folgsam ist, haben wir dieses Problem noch nicht in den Griff bekommen. Meine Frau weigert sich schon, mit dem Hund spazieren zu gehen, weil sie hinterher immer Rückenschmerzen hat. Haben Sie einen Rat?“ 
“Unsere Hündin zieht stark an der Leine. Bis jetzt habe ich es immer mit Stehenbleiben versucht. Das heißt, sobald sie beginnt, an der Leine zu ziehen, bleibe ich stehen. Das kann schon mal ein paar Minuten dauern, bis es weiter geht. Nun habe ich aber das Problem, dass ich das morgens vor der Arbeit nicht durchhalte, da irgendwie immer zu wenig Zeit ist. Ich gehe so ca. 30 Minuten, bevor ich zur Arbeit fahre, mit dem Hund, und noch früher aufstehen, schaffe ich einfach nicht :wink: . Kennt vielleicht jemand einen anderen Trick?”
Antworten der User: -”Hast Du mal über ein Halti nachgedacht?” -”bisschen vorsichtig muss man schon sein - kann nämlich auch Verletzungen geben... “ -”....... damit kannst Du Deinem Hund das Genick brechen.” -”Bei meinem Hund hat damals ein Brustgeschirr geholfen. Gibt aber auch Hunde, die damit noch mehr und stärker ziehen.” -“Das mit dem Richtungswechsel habe ich auch probiert, da hat sie dann sofort in die  andere Richtung gezogen.” Hier habe ich nur einige von Tausenden "gut gemeinten" Tipps, die die Hilfesuchenden bekommen. Ein solches Wirrwarr an Halbwahrheiten bis hin zu Falschaussagen bzw. Aussagen die dem Tier schaden, höre und lese ich von sogenannten  Hundekennern immer wieder. Doch was bei einem Hund gut gelingt, muss bei dem andern nicht auch funktionieren. Warum? Weil keiner die Ursache hinterfragt hat. Wir Menschen haben dem Hund das Ziehen nicht nur be- oder unbewusst beigebracht, sondern wir verstärken dieses Verhalten unwissentlich auch noch. Doch wo liegt der Verstärker des unerwünschten Verhaltens? Dies herauszubekommen und dem Halter zu zeigen, wie er sein verstärkendes Verhalten abbauen kann, das ist meine Aufgabe. Als Hundetrainer und Verhaltenstherapeut habe ich schon sehr vielen Hundebesitzern helfen können. Mit dem Tierhalter zusammen wird nach dem Auslöser und Verstärker des unerwünschtem und erlernten Verhalten gesucht.  Das geht bei einem geschulten Auge meist sehr schnell. Gemeinsam mit dem Besitzer werden dann Trainingsmöglichkeiten erarbeitet, die das unerwünscht in ein gewünschtes Verhalten umwandelt. Dabei muss von mir beachtet werden, wieviel Zeit für das Training zu Verfügung steht, mit welcher Intensität trainiert werden kann, welches Energiepotenzial der Hund hat, welche Lernleistung bzw. Lernbereitschaft hat das Tier besitzt. Nach der Analyse wird für Hunde und Herrchen eine Trainingsmethoden erarbeitet, die Ihr und Ihrem Hund helfen soll das Ziel zu erreichen. Die Trainingsmethoden werden mit dem Hundebesitzer Schritt für Schritt durchgegangen und dem Leistungs- und Wissensstand des Tieres angepasst.

Welche Aufgaben hat

ein Rudelführer?

Ist es nicht so, dass wir  Hundebesitzer uns einen  tierischen Begleiter wünschen,  der an unserer Seite sein kann,  ohne uns oder andere zu  belästigen oder gar zu  gefährden, der uns vertraut,  einen Hund, der aufs Wort hört  und uns als seinen Rudelführer  akzeptiert? Warum beobachten  wir immer wieder, dass einige  Hundebesitzer dieses Ziel eines vertrauensvollen Umgangs mit  dem Hund erreichen und  andere nicht? Warum scheinen  manche Menschen ihren Hund  zu führen und manche Hunde  ihren Besitzer?
Hunde und Menschen haben vor tausenden von  Jahren zusammen gefunden, um eine gemeinsame Aufgabe zu lösen, das Jagen von anderen Wildtieren, um jeweils Ihre Spezies am leben zu herhalten. Aus dieser Zweck-gemeinschaft hat sich der Mensch erhoben und das Raubtier mit seinen jagtlichen Eigenschaften zu nutze gemacht. 
Start

Hunderanch Bindfelde